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Mitarbeiter

Uta Lohmann

Geboren und aufgewachsen in Süddeutschland.

Studium der Judaistik und Germanistik an der Albert Ludwigs Universität Freiburg i.Br., der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem.

Magister Artium an der FU Berlin, Thema der Magisterarbeit: Historisch-soziologische Untersuchungen zur Entwicklung des jüdischen Handwerkerstandes in Preußen und Berlin, 1671-1933.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Projekts Jüdische Dialogkultur und das Problem der Interkulturalität. Historische Rekonstruktion am Beispiel der jüdischen Freischule in Berlin am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.

Mitherausgeberin der Schriftenreihe Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland (Waxmann Verlag. Münster, New York, München, Berlin).

Promotion über David Friedländer und dessen Konzept von Bildung und bürgerlicher Gesellschaft.

Lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Kontakt

pulz-lohmann at t-online.de

Veröffentlichungen

Bibliographie zum Antisemitismus. Die Bestände der Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung (Sachregister, mit L. Renner und M. Strehlen). Berlin 1993.

„Daß die Kinder aller Confessionen sich kennen, ertragen und lieben lernen“. Die jüdische Freischule in Berlin zwischen 1778 und 1825 (mit P. Dietrich). In: Ingrid Lohmann, Wolfram Weiße (Hg.): Dialog zwischen den Kulturen. Erziehungshistorische und religionspädagogische Gesichtspunkte interkultureller Bildung. Münster 1994, S. 37-47. URL: http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Inst01/Projekt/JF/ilutpet.htm

„Auf der Organisation ruht die Zukunft des Handwerks“. The History and Activities of Jewish Artisans in Berlin. In: LBI Year Book XLI (1996), S. 115-139.

„Eine bis ans Lächerliche gränzende Ungereimtheit”. Zum Wandel pädagogischer Konzepte am Beispiel der Berliner jüdischen Freischule (1778-1825). In: Michael Erbe, Wilhelm Kreutz (Hg.): Wandlungsprozesse im Judentum durch die Aufklärung. Vortragstexte des DFG-Gruppenprojekts. Typoskript, Mannheim (1998), S. 93-105.

Chevrat Chinuch Nearim. Die jüdische Freischule in Berlin (1778-1825) im Umfeld preußischer Bildungspolitik und jüdischer Kultusreform. Eine Quellensammlung (hrsg. mit Ingrid Lohmann). Münster 2001 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Bd. 1). = CCN

„Kenntnisse, welche der künftige Staatsbürger bedarf“. David Friedländers Gutachten zur Etablierung moderner jüdischer Schulen in Südpreußen. In: Michael Brocke, Aubrey Pomerance, Andrea Schatz (Hg.): Neuer Anbruch. Zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur. Berlin 2001, S. 97-112.

Die jüdische Freischule in Berlin im Spiegel ihrer Programmschriften (1803-1826). Preußische Regierung, bürgerliche Öffentlichkeit und jüdische Gemeinde als Adressaten – vor und hinter den Kulissen (mit I. Lohmann). In: Arno Herzig, Hans Otto Horch, Robert Jütte (Hg.): Judentum und Aufklärung. Jüdisches Selbstverständnis in der bürgerlichen Öffentlichkeit. Göttingen 2002, S. 66-90.

Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert (hrsg. mit Britta L. Behm und Ingrid Lohmann). Münster 2002 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Bd. 5).

Der pädagogische Philanthropinismus und die jüdische Erziehung. Übersetzung aus dem Hebräischen von Ernst A. Simon (New York 1953). In: Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform, S. 13-65.

„Auf den Namen einer Bürgerschule Ansprüche machen“ – Religionsunterricht und staatliche Klassifizierung der Berliner Freischule. In: Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform, S. 137-165.

‚Interkulturalität’ in der Bildungskonzeption David Friedländers. In: Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform, S. 291-306.

„Lerne Vernunft!“ Jüdische Erziehungsprogramme zwischen Tradition und Modernisierung. Quellentexte aus der Zeit der Haskala, 1760-1811 (hrsg. mit Ingrid Lohmann). Münster 2005 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Bd. 6). = LV

„Bücher für billige Preise zu haben“. Die Orientalische Buchdruckerei – eine Initiative der Berliner Haskala. In: Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, URL: www.steinheim-institut.de/projekte/haskala-katalog/loh.htm, S. 1-21 (Duisburg 2005).

Chevrat Chinuch Nearim – The Berlin Jüdische Freischule between Mascilic Aims, State Requirements and Bourgeois Demands (Braun Lectures in the History of the Jews in Prussia, No. 13). Ramat-Gan, Israel 2006.

“Sustenance for the Learned Soul”: The History of the Oriental Printing Press at the Publishing House of the Jewish Free School in Berlin. In: LBI Year Book LI (2006), S. 11-40.

David Friedländers Freundschaften im Königreich Sachsen: Zum Entstehungskontext seiner späten apologetischen Schriften. In: Aschkenas 17 (2007), S. 519-546.

„Ein ganz neues Feld der Erkenntniß“ – David Friedländer zur Bedeutung der Ästhetik für die Bibelexegese der Haskala. In: Trumah, Band 16: Haskala im 18. Jahrhundert. Heidelberg 2007, S. 49-71.

Aus einer kulturellen Revolution geboren: Die Republik der Maskilim als säkulare Alternative zur rabbinischen Elite (Rezension von Shmuel Feiner: Haskala – Jüdische Aufklärung. Geschichte einer kulturellen Revolution). In: Judaica, 64. Jahrgang, Heft 2/3 (Juni/September 2008), S. 211-216.

David Friedländer, Isaac Euchel und die Gebete-Übersetzungen in ihrem bildungshistorischen Kontext. In: Christoph Schulte, Marion Aptroot, Andreas Kennecke (Hg.): Isaac Euchel. Der Kulturrevolutionär der jüdischen Aufklärung. Hannover 2009 (im Druck).

Übersetzungen und Transkripte (Auswahl)

Isaac A. Euchel: Sefat Emet (Königsberg 1781). In: CCN, S. 157-162.

Naphtali Herz Wessely: Rav tuv le-vejt Jisrael (Berlin 1782). Auszug. In: CCN, S. 189-191.

Isaac Daniel Itzig, David Friedländer: Nachricht von dem gegenwärtigen Zustand, bisherigen Fortgang, und eigentlichen Endzweck der Freyschule. Preisausschreiben der Freischuldirektion (Berlin 1783). In: CCN, S. 206-209.

Isaac Satanow: Pinqas u-chetav ha-dat (Berlin 1785). In: CCN, S. 255-259.

David Friedländer: ‚Vorerinnerung’ zu: Gebete der Juden auf das ganze Jahr (Berlin 1786). In: CCN, S. 267-270.

David Friedländer: Schreiben an meine Mitbrüder in Deutschland (Berlin 1788). In: CCN, S. 278-292.

Naumann Simonsohn: ‚Vorwort’ zu: Ejin Mishpat (Berlin 1796). In: CCN, S. 328-329.

Josef Maarsen: ‚Titelblatt und Vorrede’ zu: Hanoch la-na’ar (Amsterdam 1764). In: LV, S. 185-186.

Joel Bril Löwe: ‚Vorrede’ zu: Amudej ha-lashon (Berlin 1794). In: LV, S. 206-209.

Moses Levi: Sefer jesod hinuch ne’arim / Gründliche Anweisung für die Jugend (Leipzig 1799). In: LV, S. 220-226.

Schalom Kohen: ‚Vorrede’ zu: Torat lashon ivrit / Hebräische Sprachlehre

 

 
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